
Mai 12, 2011
Gasthof Paus
Hauptplatz 14
2434 Götzendorf
Nachdem ich auf (erfolgloser) Pirsch in der Leithaau war, brauchte es dringend einen Platz um den enormen Hunger zu stillen und Jagdgeschichten auszutauschen. Also warum in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah liegt, und so ging es in die Nachbarortschaft von mir, nach Götzendorf, in den Gasthof Paus.
Wirklich im positivsten Sinn ein echtes Wirtshaus, das die diversesten Sanierungsversuche gut abwehren konnte. Die Ripperln um 12,90 € sind nicht günstig, aber in Anbetracht der Portionsgröße und der Qualität grade noch OK.
Also ich mir von meinem Jagdkollegen den Fotoapparat ausgeborgt habe, um die Ripperln abzulichten, wurde ich ob meines Hobbies leicht belächelt. Was in Anbetracht von Heikos Hobby dann doch etwas streng erscheint…
So waren wir Irren also unter uns und haben uns an den wirklich guten Spareribs delektiert. Das Deko-Paprikapulver am Tellerrand wirkt seit den späten Siebzigerjahren nicht mehr sonderlich weltmännnisch, passt aber gut zum sonstigen Ambiente des Gastraums.
Die Saucen sind vorgefertigt, aber Salat und Zwiebelringe gehen über das übliche Ausmass hinaus und verdienen durchaus das Attribut “Beilage” – ok Beilage ist ein Hauptwort, aber ihr wisst was ich meine.
Die Braterdäpfel waren frisch und gut – eigentlich schade dass man das extra erwähnen muss…
Die Spareribs waren richtig schön pickert eingebatzt und rundum gelungen, das heißt: gutes Fleisch würzig zubereitet. Das ergibt eine sehr gute Acht mit leichtem Hang zum Neuner
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Apr 28, 2011
Estancia Santa Cruz
Prater Hauptallee 8
1020 Wien
Redakteur e.h. Sascha meint:
Chimichurri Spareribs 13,50 € Spareribs mit argentinischer Grillmarinade, gebackene Kartoffelscheiben, Sauce
So steht´s in der Spaisekarte bei http://www.santacruz.at/, erwartet wurde nach 10′ Warterei auf die Speisekarte ein wenig weniger, nach einem Bogen Ribs wurde die argentinische Marinade nur mehr mühsam… Passend dazu, also eigentlich nicht, waren eine scharfe Senfsauce und eine Sauce Tartare(?)!
Jetzz weiß ich wieder, warum ich dort nur alle paar Jahre hinkomme…
Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, aber über 4/10 geht einfach nicht
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Apr 25, 2011
Plachutta’s Grünspan
Ottakringer Straße 266
1160 Wien
Okay, ich gebe es ja zu, ich komme in ein Alter, wo mich zuerst das Apostroph gestört hat. Jetzt bin ich ja kein Weltmeister der Rechtsschreibung & Beistrichsetzung (siehe alle Texte), aber bei einem Possessiv Genetiv ‘s’ gehört nunmal kein Apostroph, laut neuer Rechtsschreibung ist es aber erlaubt – nun gut, man lernt nie aus.
An sich verbindet man ja den Namen Plachutta mit Rindfleisch. Und das muß man sagen können sie wirklich. Jeder der mal das Vergnügen hatte, einen Tafelspitz im Stammhaus zu sich zu nehmen wird wissen, wovon ich spreche. Diesmal geht es allerdings in den 16ten Bezirk zum Ripperln testen.
Wenn man den Wiener Wahlkampf verfolgt hat, hätte ich ja geglaubt, dass ich nach so einem Schild Ausschau halten müsste:
Auch verschatten noch keine Moscheen den Gastgarten, wenngleich es auch schon schwierig ist, sich auf dem weiten Weg zum Wirtshaus mit einer Schweinsschnitzelsemmel stärken zu wollen.
Übersehen kann man den Gastgarten dann definitiv nicht, das ganze Lokal/Anwesen ist schon riesig. Nachdem es aber recht gut angelegt ist, wirkt man weder im lauschigen Gastgarten noch im auf urig getrimmten Gastraum verloren (ein Navi schadet auf dem Rückweg zur Toilette aber trotzdem nicht).
Die ganze Organisation des Lokals ist hochprofessionell und man muss auch positiv erwähnen, dass der Wechsel vom Gastgarten nach innen freundlich und ohne Zwischenrechnung zu bewerkstelligen war.
Die Ripperl um 13,70 € sind heutzutage nicht mal mehr als hochpreisig zu bewerten, und kaum bestellt stehen sie auch schon am Tisch, nur beim Mäci gehts schneller (ernsthaft, die Spareribs waren in weniger als 5 Minuten am Tisch). Das ist schon fast ein bisschen zu flott, ein wenig mehr Hitze, d.h. dass man sich beim ersten Bissen zünftig das Maul verbrennt könnte schon sein.
Die Ripperl kommen mit sehr guten Pommes, zwei Saucen und ein paar Zwiebelringen auf einem Holzbrett. Das Urteil ist schwierig, es ist gut aber nicht überragend. Ich kann die Spareribs jedem empfehlen, würde sie auch wieder nehmen (wenn ich zum Beispiel des Essens im Wilhelminenspital überdrüssig würde) zur Spitzenklasse reicht es aber irgendwie nicht. Zu wenig “spektakulär” ist das Fleisch gewürzt und gegart. Daher nur
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Apr 15, 2011
Case Pueblo Farmerhaus
Ebene UG
Bereich E 24
Salz. Die Basis unserers Lebens. Spricht der Bobo vom Salz, sagt er nicht Salz sondern sagt “Flüssiges Meersalz aus Formentera” welches einen “außerordentlich aromatischer Sprühnebel” verspricht. Die Eso Tante mit dem Traumfänger mag vom Himalaya Salz schwadronieren“Die 84 Urelemente im Salz. Natürliches Kristallsalz ist eine Symbiose aus allen Bestandteilen von Salz….”.
Spricht der Häuslbauer vom Salz meint er das möglichst billige Zeugs das er in seine Entkalkungsanlage kippt – und eben jenes mußte ich vom Hornbach vis-a-vis besorgen. Nach dieser heimwerkerischen Großtat war der Hunger groß und es mußten wieder mal Ripperl her. Eine Tex-Mex Enklave im Shopping Center ist jetzt zwar nicht die erste Wahl aber zur Not frißt der Mark auch Shopping Rips. Texas Ribs um 14,90 Euro scheinen zwar teuer, aber die Hoffnung ist groß!
Die Rippen die schnell (zu schnell) kommen schauen mal gut aus und auch der erste Bissen ist sehr vielversprechend. Knusprig aber zart und scharf.
Von da an gings bergab. Die Erdäpfel waren mehlig und somit absolut ungeeignet für Braterdäpfel, zusätzlich nur allenfalls lauwarm. Was allerdings sehr gut zum Gemüse gepaßt hat … Die Spareribs sind mit einer Mischung aus Sambal und Tomatenmark gepinselt, woraus meiner Meinung auch die einzige Sauce besteht die dazugereicht wird – soweit mal kein Fehler.
Ißt man nun weiter an den Spareribs stellt sich wirklich Spanisch-Südamerikanisches Feeling ein, nämlich die Unsitte Mürbsalz zu verwenden anstatt langsam auf kleiner Flamme zu garen. Somit wird das ganze vom Mouth feeling her immer mehr wie Leberkäse und das kann ich nun garnicht leiden.
Die sehr freundliche und flotte Bedienung reißt dann bei einer Rechnung von 40€ für zweieinhalb Nasen auch nix mehr raus, daher – nochmaliger Besuch quasi ausgeschlossen, da geh ich lieber um 13€ zum Burger King. Hier gibts nur
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Feb 3, 2011
Bierpub
Gablenzgasse 5-13
1150 Wien
Lugner City

Kollege Sascha berichtet:
Mit dem Gedanken mal wieder in´s Lugner Bräu in der Lugner City zu gehen, wurde
ich von einem neuen Lokal überrascht, welches zum auch Glück Ripperl hatte.
Es nennt sich _Bierpub_ und hat Ribs in angenehmer Konsistenz und Menge,
knusprige Braterdäpfel und 2 guten Saucen (und einer ur lieben schüchternen
jungen Servicekraft *g*)
Preis ist angemessen.
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