Salmbräu
Rennweg 8
A-1030 Wien
Nach nun doch einiger Zeit endlich wieder ein ripperl.at Test. Wie auf dem Bild zu sehen ist, gibt es einen guten Grund wieso mein Interesse im letzten halben Jahr eher auf Milchprodukte fixiert war als dem zünftigen Fleischgenuss zu fröhnen.
Nun ist es aber wieder soweit, endlich wieder ein Testessen. Auf Grund mehrmaliger Empfehlungen und einer weit entfernten Erinnerung haben wir uns diesmal im doch recht bekannten Salmbräu eingefunden. Die Homepage ist wieder ein Pracht für sich, an sich optisch und inhaltlich ganz gut gelungen, doch das nicht abschaltbare MIDI Geklimpere von “A smile is just a smile” verhindert das längere Verweilen effektiv, und dass sehr wohl eine Speisekarte, aber keine Preise zu finden sind, wird wohl einen guten Grund haben.
Das Salmbräu kann man durchaus mit dem Attribut riesig versehen, und in der Vorweihnachtszeit war es auch noch brechend gefüllt (dazu später mehr) was einen beachtlichen Lautstärkepegel bewirkt. Die Spareribspreise sind gesalzen, die normalen Ripperl kosten 13,90 Euro, über 20 Euro für die Braumeisterripperl durchstossen das obere Ende der Schmerzskala.
Dafür sind die wirklich üppig garniert, wenn auch die drei Saucen (in geschmackvollen Plastikschalen serviert) schon mit einer “Haut” vom längeren herumstehen geziert werden - vermutlich werden die in der Vorbereitung abgefüllt und dann nur mehr auf das Brett gestellt. Dafür sind sie aber auch gut, die Saucen.
Der Lärm, der vorweihnachtliche Feierstress und der nicht ausreichende Tagesschlaf haben unserem kleinen Ripperltester dann doch zu sehr zugesetzt und er tat seinen Unmut lautstark kund und war nur durch am Arm herumtragen zu besänftigen.
Das führte zu mehreren Erkenntnissen - erstens die Kindsmutter und ich besannen uns unserer Urgeschichte als Savannenbewohner, Aasfresser und Studenten und haben die Ripperln einer verendeten Gazelle/einem Gratisbuffet gleich, inhaliert - eine Technik die in jeden Geburtsvorbereitungskurs gehört.
Zweitens konnte ich - am Gang stehend, das Kind hutschend - einige zusätzliche Ernährungsregeln von einem Kellner des Salmbräus erlernen.
- Beim Telefonieren nicht trinken, da kann man sich verschlucken
- Wenn man beim Telefonieren trinkt, sich dabei verschluckt, und dann in den Gang kotzen muss, sollte man darauf achten das Handy wegzuhalten, weil das lässt sich nur sehr schlecht reinigen
Doch lassen wir diesen Exkurs und wenden uns der Abschlusswertung zu, die Ripperl waren wirklich gut, saftig und auch die Beilagen und Saucen durchaus lecker, der Preis geht allerdings wirklich schon ins Abstruse, daher
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7/10 |

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