Zum narrischen Kastanienbaum

Spareribs Lokale in Wien

Stadtheuriger in der Josefstadt
Strozzigasse 36
1080 Wien

Zum narrischen Kastanienbaum

getestet am 8.11.2005

Der “narrische Kastanienbaum” ist ein gemütliches, gutbürgerliches Wirtshaus inmitten unserer üblichen Jagdgründe innerhalb des Gürtels.

Nachdem die Bude der Teutonia quasi vis-á-vis ist, hat uns die Anwesenheit der Jungs mit den bunten Kapperln und ihren offensichtlichen Schwierigkeiten im Umgang mit Messer und Gabel (üble Verletzungen im Gesicht) nicht überrascht.

So haben wir in Ruhe unseren Ripperl-Test beginnen können. Spareribs mit Braterdäpfel, 2 Saucen, einem Klecks Salat und einem Obstler um 9,90 € sind fair und die Portion ist gerade recht, wenngleich man auch mehr runtergebracht hätte.

Die Spareribs sind dann im positiven Sinne “natur” d.h. nicht überwürzt, sondern pures Rippenfleisch. Eben dieses Fleisch könnte dann eine Spur weicher sein und sich etwas williger vom Knochen lösen. Auch bei den Beilagen hätte man nicht so sparen müssen, ein Erdäpferl mehr hätte schon noch dazugepasst, in Summe also:

6/10



Wer viel Spass beim Poker Spielen oder Texas Holdem hat,
der wird auch die Roulette Regeln sehr leicht verstehen wenn er das mal spielt.

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1 Comment

  1. kempinski  •  Feb 8, 2010 @12:04

    Das Lokal ist an und für sich sehr nett, rustikal und gemütlich eingerichtet und mit viel Liebe zum Detail (nostalgische Werkzeuge, antiquarische Küchen- und Sportgeräte usw.) dekoriert. Großer Gastgarten, saubere Toiletten.

    Um so mehr waren wir dann vom Essen enttäuscht!!

    KEINE der bestellten Speisen waren wirklich frisch zubereitet, obwohl wir die einzigen Gäste im Lokal waren (14:30 Uhr).

    Sowohl Suppen als auch die Hauptspeisen wurden lauwarm, dafür aber sehr schnell serviert.
    Die junge Dame im Service war freundlich und bemüht.

    Das Wiener Schnitzel war von einer weichen, labbrigen Panade umgeben und flach wie ein Brett (das passiert, wenn man die Brösel beim Panieren stark ans Fleisch presst – und weiters, was noch schlimmer ist, ein bereits gebackenes Schnitzel offensichtlich wieder aufwärmt). Die beigelegten, gekochten Kartoffel wurden wahrscheinlich davor “einige Zeit” nicht luftdicht im Kühlschrank gelagert, bevor sie - wieder aufgewärmt - am Teller landeten. Genau so haben sie jedenfalls geschmeckt - ungeniessbar!

    Der “Zwiebelrostbraten” (Rindfleisch stammte eindeutig nicht vom Rostbratenstück!) war mit Gastro-Fertigzwiebel und Gastro-Fertigsauce “verfeinert” worden. Auch hier wurden die lauwarmen, aufgewärmten “Bratkartoffeln” beigelegt, welche - trotz starker Salzbeifügung - ihre vorherige Kühlschranklagerung in gekochtem Zustand, geschmacklich nicht verbergen konnten.

    Wie das absolut geschmacklose Salatdressing…

    …war auch das “OBI-gespritz”. Kein OBI, wie bestellt, sondern ein Getränk von hellgrauer Farbe (angeblich “naturtrüber” Apfelsaft – sah nach einem Apfel aus der Saftzentrifuge aus) der vermutlich mit 2/3 Sodawasser “aufgewertet” wurde. Wenigstens war das Ottakringer Krügerl kühl und frisch.

    Ausgesprochen schade finde ich, dass die Geschäftsleitung eines derart nett und gemütlich ausgestalteten Lokales ihre Gäste mit diesem kulinarischen Desaster vertreibt!!

    Ich stehe selbst seit nahezu 35 Jahren fast täglich in der Küche und hatte, neben großem Hunger, einfach wieder Lust auf gute Wiener Küche. Die wurde mir im dortigen Lokal leider gründlich verdorben.

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