Ratz Haus

Spareribs, Spareribs Lokale in Wien

Ratz-Haus „Haus der Biere“
Babenbergerstrasse 2
2340 Mödling

Erneut eine Premiere auf ripperl.at, ein Leser hat uns ganz spontan mal einen sehr nett zu lesenden Test geschickt, den wir hier in (fast) ganzer epischer Breite wiedergeben. Leser Jakob meint also:

Für den Fall, dass man einmal in Mödling vorbei kommt…

…sollte man für eine gute Portion Ripperl auf jeden Fall im Ratz-Haus „Haus der Biere“ vorbei schauen. Im Sommer muss man sich durch die aufgestellten Tische im Schanigarten vor der Hausfassade durchwurschteln um ins Lokalinnere zu gelangen, im Winter stellt lediglich der rutschige Pflastersteinboden ein eventuelles Hindernis dar. Hat man es bis zur Türe geschafft, gelangt man im Inneren über drei Stufen zuerst zur Bar, wo man freundlich empfangen wird und schon einmal das rustikale Ambiente auf sich wirken lassen kann.

Die Auswahl reicht von BBQ-Ribs über Tex-Mex-Ribs bis hin zu Honey-Ribs. Als Beilagen gibt es wahlweise Speckfisolen, Potatoe Wedges, Dollar Chips, Maiskolben oder eine große Ofenkartoffel. Während wir auf unser Essen warten, lassen wir den Blick durchs Lokal schweifen und betrachten viele dekorativ aufgestellte Biergläser, alte Bierwerbungen und unseren hungrigen Kollegen mit dem wir hierher gekommen sind, der sich immer wieder sehnsüchtig zur Küche umdreht. Um ihm die Zeit zu verkürzen bestellen wir uns jeweils ein Getränk. Ein italienisches Sprichwort sagt: „Wer Bier trinkt lebt 100 Jahre“. Das hört sich vielversprechend an. Um unsere Spareribs sicher erleben zu können, bestellen wir uns aus einer Reihe bekannter Biere aus verschiedenen Ecken Österreichs und Europas den passenden Jungbrunnen. Leider gibt es nach einem Eigentümerwechsel das hauseigene Ratz-Bräu nicht mehr. Das soll uns aber nicht stören solange es wohlschmeckende Alternativen gibt.

Nach relativ kurzer Wartezeit kommen unsere Ripperl, zusammen mit drei feinen Saucen, rustikal drapiert auf einem Holzbrett aus der Küche. Hervorragend gewürzt und butterweich – so wie Ripperl sein sollen – stellen sie sich bei unserem Gaumen vor. Da braucht man nach dem Essen keine Serviette und kein Feuchttuch zur Handreinigung, wir schlecken unsere Finger sauber um ja keinen Tropfen der guten Marinade zu vergeuden. Mit €2,90 für das Bier und €12,50 für die Ripperl halten sich die Kosten für diesen Schmaus auch in Grenzen, sodass man gerne öfter hier einkehren möchte. Das Ratz-Haus „Haus der Biere“ ist definitiv ein Grund einmal nach Mödling zu kommen.

Wir vergeben butterweiche 7 von 10 Punkten für die Honey-Ribs mit dunklem Villacher-Bier im Ratz-Haus.

7/10


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3 Comments

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  1. Markus  •  Feb 12, 2011 @16:11

    Zum Ratz muss man generell sagen, dass die Küche wirklich hervorragend ist. Von den Käsespätzle über das Schnitzel in Cornflakes panier und natürlich den Ripperln bekommt man hier wirklich gutes Futter fürs Geld.

    Die Mödlinger werdens sowieso alle kennen, alle anderen solltens unbedingt ausprobiern. Bierfreunde kommen zusätzlich auf ihre Kosten, da es wirklich eine große Außwahl gibt. (Nicht mehr ganz so groß wie früher aber immerhin).

    Ein Besuch lohnt sich!

  2. Nathan  •  Mrz 7, 2011 @09:27

    So eine Frechheit habe ich noch NIE erlebt: Nach den relativ guten Ripperln, kommt wieder kein Kellner daher, die ganze Zeit schon lässt sich der Kellner nur selten blicken(vielleicht liegt es am Nichtraucherbereich!?). Ich muss mich erheben, um mitzuteilen, dass wir gerne zahlen würden. Am Eingang zur Küche stehen ein paar Köche bzw. Angestellte, ich sage höflich ‘bitte zahlen’, worauf ich von einem dieser Herren verspottet werde mit den Worten: “ich arbeite jetzt nicht”. Nach 10 Minunten kommt ein unwissender Kellner. Ich erzähle dem Kellner den Vorfall, worauf der “Nichtarbeitende” beinahe auf mich losgeht, eine ziemlich gefährliche angriffslustige Körperhaltung einnimmt.
    Das dürfte also Teil der Ostmafia(Pächter sind entweder Russen oder Tschechen, auf jeden Fall aus dem Osten) Kultur sein, Stammgäste auf die übelste Proletenart zu vertreiben.
    Fazit: Achtung beim Zahlen im Ratzhaus, das könnte eventuell schiefgehen!

  3. Wolfgang  •  Jul 13, 2011 @09:01

    Die Pächterin ist eine sehr hübsche Tschechin und sicher kein Teil der Mafia! Bitte keine Pauschalverurteilungen!

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