Weihburggasse 22
1010 Wien
Nachdem wir sehr euphorische Meinungen zum Ribs of Vienna bekommen haben wollten wir uns überzeugen ob unser - doch recht strenges - Urteil vom letzten Mal (immerhin Februar 2006) noch immer gültig ist.
Zuerst muß man schon sagen, daß es unfair ist die vergangen 3 Jahre dazu zu nutzen die Stiegen steiler zu machen, sodaß man noch schwerer hochkommt, an den paar Kilos mehr kann das ja wohl nicht liegen - kinderwagentauglich ist das auch nicht …
Zum Ambiente des Lokals ist beim letzten Mal alles gesagt worden, ich finde es noch immer recht gemütlich an sich, und daß man keinen Handyemfang hat ist auch nicht das übelste*. Scheinbar taucht das Lokal auch in asiatischen Reiseführern auf, nachdem sehr viele der Gäste transuralen (ich hoffe das ist PC) Ursprungs waren und zum Teil busweise angekarrt wurden.
Doch zu den Spareribs, von denen gibts eine Menge verschiender Sorten zwischen einer kleinen Portion um € 11,60 (!!) bis zu den Spareribs XL um € 14,60. Ich habe die Spareribs Chili um € 13,20 gewählt und zwei eher kleine Rippen, ein paar Braterdäpfel, ein wenig Krautsalat und zwei Saucen bekommen. (Auf den Bild sind die Spareribs Diabolo zu sehen).
Die Portion war also nicht riesig, grade mal so zum sattwerden würde ich sagen, mein 21jähriges Ich hätte davon locker zwei Portionen gepackt (wenn ichs mir damals hätte leisten können - es ist zum heulen). Nun allerdings zum eigentlich traurigen Teil, den Spareribs. Die waren wieder nicht besonders, trocken, zu hart und einfach nix besonderes, drei Jahr und nix dazugelernt, dafür ziehe ich noch eine Rippe ab!
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5/10 |
* das muß man sagen, natürlich könnte man es einfach abdrehen
unser Bericht vom 1. Februar 2009
“Um in das “Ribs of Vienna” zu gelangen muß man über zwei steile Treppen in den Keller absteigen. Dort sitzt man unter einem schönen ziegelgemauerten Gewölbe welches die insgesamt gute und gemütliche Atmosphäre ohne viel Schnick Schnack unterstreicht. Hier im zweiten Keller fühlt man sich auch sicher wenn der Iran an die Atombombe kommt und beginnt derartige Schweinefleischtempel zu bombardieren, denn hier ist der Name Programm, hier gibt es Spareribs bis zum Abwinken, so in etwa acht Darreichungsformen.
Wir haben eine klassische Form gewählt und zwar Spareribs für zwei (zu zweit, die Zeiten wo ich das alleine inhaliert hätte sind leider vorbei) mit Krautsalat, Speckfisolen, Braterdäpfel, Brot und drei Saucen. Die Beilagen waren samt und sonders okay, wenn auch die Speckfisolen wenig, dafür aber nur lauwarm waren. Insgesamt (und ganz allgemein) wäre ein Spur mehr Beilagen und dafür meinenthalben etwas weniger Fleisch wünschenswert. Die Portionsgröße war durchaus reichlich.
Nun zu den Spareribs, die waren eigentlich für ein Lokal dieses Namens enttäuschend. Etwas trocken und fasrig (Fett im Fleisch ist nicht böse), nicht besonders zart, dafür ganz gut gewürzt. Da ginge mehr, daher:
6 von 10 Rippen”

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