Wiederrum eine Premiere auf ripperl.at ein Rezept - und zwar im ganze konkreten Fall mein derzeit favorisiertes:
Man braucht:
- Spareribsfleisch, roh und unpräpariert, beste Qualität und gut durchzogen
- Honig
- Sojasauce
- Paradeismark
- scharfen Senf
- Gewürze nach Wahl, ich nehme nur etwas Majoran, Pfeffer, roten Paprika - auf jeden Fall sollte man es nicht übertreiben
- ein wenig frische Chilischoten, oder Sambal Olek
- Olivenöl
- Suppenwürfel
- Knoblauch, jede Menge
Wir beginnen damit den Knoblauch zu zerhacken (nicht zerdrücken) und dann vermischen wir alle Zutaten miteinander und ziehen das Fleisch durch die Marinade. Nun kommts wo sich die Geister scheiden - vorkochen oder nicht. Ich bin da bei einer Kompromißlösung. Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Rippen reinwerfen. Dann die Marinade drübergießen den Topf zudecken und das ganze auf kleiner Flamme dünsten lassen. Über die Menge an Marinade und das Verhältnis der Zutaten möchte ich mich nicht verbreiten, das muß jeder für sich selbst herausfinden. Wozu dient denn nun das Dünsten? Das Fleisch ist an sich relativ hart und möchte sich sonst nicht so vom Knochen lösen. Wenn man es dann nur grillt (und das auch noch zu schnell) dann bleibt es hart und trocknet am Ende noch aus.
Nach circa 45 Minuten ist es mal einigermaßen vorgegart - am besten wäre es nun wenn man es auf der Platte langsam auskühlen lässt , dass macht es nochmals zarter (d.h. eventuell am Vormittag oder am Vorabend vorbereiten)
Nun entweder den Griller anheizen oder das Backrohr vorheizen (200 Grad). Die Sparerips auf dem Blech (oder auf dem Grill) drapieren. Die Marinade im Topf zu einer sirupartigen Konsistenz einkochen und über die Spareribs streichen. Im Rohr dann solange warten bis das letzte Wasser verdunstet ist und dann erst die Rippen salzen!
Nun die Rippen fertiggaren, was in so ca 20-30 Minuten geschehen sein sollte - dazwischen kann man die Rippen noch wenden und eventuell die Temperatur erhöhen damit die Rippen noch etwas Farbe bekommen können - aber nur nicht anbrennen lassen!
Dazu reichen wir Braterdäpfel und ein paar Saucen - doch dazu später mehr …

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