Zum Walfisch
Prater 71b
1020 Wien
Sommer ist’s in Wien, dass heisst man muss in den Prater gehen. Im Schweizerhaus gibts keine Ripperln also auf “Zum Walfisch”. Die erste Enttäuschung folgt prompt, der Name ist lediglich Staffage denn es gibt keine Walfischrippen zu bestellen was einmal das Ideale für den grossen Hunger gewesen wäre[*], vermutlich scheitert es daran dass es keine vernünftigen Saucenschalen zum Tunken gegeben hätte.
Gut, so bleibt also nur der Griff zu den Schweinerippchen um 12,90 € die auf der Karte als reichlich garniert ausgewiesen werden. Die reichhaltige Garnitur beeinhaltet Pommes Frites (wollte man was anderes so würde das € 1,30 Aufpreis kosten - was ich hier wie überall sonst auch als ziemliche Frechheit empfinde), vier verschiedenfarbige Saucen, eingelegten Krautsalat und Zwiebelsenf. Alles nicht sonderlich aufregend, eher sehr mittelmässig sogar.
Die Spare Ribs selber dann eine Spur besser, aber keine Offenbarung. Knusprig - dabei aber schon etwas trocken und hart. Alles in allem also eine typische Praterpartie [**], lieblose Massenabfertigung die aber bei weitem (besonders auch die getestete Stelze) nicht an die Qualität des Schweizerhauses herankommt, daher gerade noch
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5/10 |
[*] als bibeltreuer Zeitgenosse dürfte ich ohnedies keinen Wal essen nachdem es mir das Buch Levitikus, Kapitel 11 verbietet Tiere aus dem Wasser zu essen die keine Schuppen haben, wobei diese Regel unter Umständen durch die Ernährungsregel No. 1 aufgehoben werden könnte, weil ja zur Not eine Panier sicher auch als Schuppen gelten würde.
[**] Die € 5,40 für drei Stunden Parken beinhalten übrigens keinen Blow Job.

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